Wenn mehrere Unternehmen am Objekt arbeiten, kann ein Teil der Anlage bereits montiert sein, während andernorts noch Material oder Zugänge fehlen. Eine pauschale Fertigmeldung beschreibt diese Situation nicht ausreichend. Für die weitere Arbeit sollten abgeschlossene Abschnitte, offene Anschlüsse und noch ausstehende Prüfungen getrennt benannt werden. So kann die Projektleitung die nächsten Leistungen gezielt zuordnen.
Auch eine Änderung am Gebäude ist für die Übergabe relevant: Verlegte Revisionsöffnungen, andere Deckenhöhen oder neue Trassen können von der ursprünglichen Zeichnung abweichen. Die vereinbarte Montagedokumentation soll den tatsächlich ausgeführten Stand beschreiben. Der Status von Prüfungen, Inbetriebnahme und erforderlichen Bestätigungen wird daneben geführt. Damit wird aus der Übergabe des Montagepakets keine unbeabsichtigte Aussage über den gesamten Betriebsstatus der Anlage.
Für Ihre Anfrage Legen Sie für jeden Bauabschnitt fest, wer Montageunterlagen übernimmt, Restpunkte verfolgt und den nächsten Prüfschritt beauftragt.
Technische Inbetriebnahme einordnen